Reihe "Europäische Schriften"

Bitte finden Sie hier eine Übersicht der Veröffentlichungen unseres Institutes in der Reihe "Europäische Schriften". Eine detailierte Buchbeschreibung öffnet sich nach dem Klick auf den Titel des Buches.


Auf dem Weg zur gemeinsamen Energiepolitik - Strategien, Instrumente und Politikgestaltung in der Europäischen Union

Die Rolle der Europäischen Union in der Energiepolitik hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Nicht erst durch die Vertragsreform von Lissabon hat sich die Energiepolitik zunehmend europäisiert. Die Entwicklung eines europäischen Strom- und Gasbinnenmarktes sowie die Gesetzgebung in den Bereichen Erneuerbare Energien oder Klimaschutz verdeutlichen dies. Dennoch ist noch immer unklar, wohin die europäische Energiepolitik steuert.

Dieses Buch gibt Aufschluss über die Herausforderungen an eine EU-Energiepolitik und stellt die rechtlichen Grundlagen sowie die relevanten Akteure in diesem Politikfeld dar. Durch die Analyse der Tätigkeit der europäischen Institutionen in den einzelnen Bereichen der Energiepolitik – von der Versorgungssicherheit mit Erdöl und Erdgas über Infrastruktur, Binnenmarkt, Erneuerbare Energien, Energieeffizienz bis hin zur Energietechnologiepolitik – werden die Chancen und Grenzen einer europäischen Energiepolitik eingehend untersucht.

Der Autor nimmt damit gleichermaßen eine Bilanz des Erreichten wie einen Ausblick auf mögliche zukünftige Entwicklungen in diesem dynamischen Politikfeld vor.

Auf dem Weg zur gemeinsamen Energiepolitik
- Strategien, Instrumente und Politikgestaltung in der Europäischen Union

Dipl.-Pol. Severin Fischer
2011, 283 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-6934-9
(Reihe Europäische Schriften, Bd. 92)

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Leitbilder for the Future of the European Union - Dissenting Promoters of Unity

Vertragsreformen, EU-Haushaltsdebatten, Ausbau der Euro-Zone: Die Europäische Integration steht zu Beginn des 21. Jahrhunderts vor großen Herausforderungen. Der vorliegende Band analysiert, wie diese in den verschiedenen EU-Mitgliedstaaten erlebt und verarbeitet werden. Er vergleicht zudem, wie die verschiedenen Akteure in sieben ausgewählten Ländern auf die neuen Herausforderungen und die wachsende Heterogenität innerhalb der EU reagieren, und wie diese Entwicklungen ihre Leitbilder für die Zukunft der EU formen.

Leitbilder for the Future of the European Union - Dissenting Promoters of Unity
Gesa-Stefanie Brincker / Mathias Jopp / Lenka Anna Rovná (Hrsg.)
2011, 420 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-4845-0

(Reihe Europäische Schriften, Bd. 90)
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Europe Reloaded - Differentiation or Fusion?

Die Europäische Union (EU) steht unter einem doppelten Veränderungsdruck: Zum einen durchläuft sie eine Phase institutioneller und politischer Reformen, zum anderen wird ihre Gestalt durch die Aufnahme weiterer Mitglieder entscheidend beeinflusst. Vor diesem Hintergrund lautet die zentrale Fragestellung des Sammelbandes: Inwieweit lässt sich die Entwicklung der EU im Spannungsfeld von Differenzierung und Fusion beschreiben und erklären"

Der von Wolfgang Wessels geprägte Fusionsbegriff beschreibt den europäischen Integrationsprozess als einen dynamischen Prozess der wachsenden politischen Aufgabenwahrnehmung durch die EU als Ergebnis der Insuffizienz nationaler Handlungskapazitäten im Zeitalter interdependenter Problemstrukturen. Begleitet wird diese Entwicklung allerdings durch eine zunehmende institutionelle und prozedurale Differenzierung und Komplexitätssteigerung des EU-Systems. Die Beiträge zum  Sammelband analysieren die Beziehung zwischen Fusion und Differenzierung als den beiden zentralen Dynamiken in der aktuellen Integrationsentwicklung. Dabei werden die Konzepte "Fusion" und "Differenzierung" von hochrangigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus ganz Europa auf konkrete Entwicklungen in der politics-, der policies- und der polity-Dimension der Integrationsentwicklung angewendet.

Mit Beiträgen von:
Prof. Dr. Thomas Christiansen, Prof. Dr. Iain Begg, Prof. Dr. Armin von Bogdandy, Prof. Dr. Gianni Bonvicini, Prof. Dr. Renaud Dehousse, Dr. Florence Deloche-Gaudez, Dr. Udo Diedrichs, Dr. Anne Faber, Dr. Gunilla Herolf, Prof. Dr. Rudolf Hrbek, Prof. Dr. Mathias Jopp, Prof. Dr. Hartmut Marhold, Dr. Jürgen Mittag, Prof. Dr. Lee Miles, Dr. Barbara Lippert, Prof. em. Dr. Jean-Victor Louis, Dr. Elfriede Regelsberger, Dipl.-Vw. Funda Tekin, Prof. em. Dr. Heinrich Schneider, Dr. Gaby Umbach

Europe Reloaded
Differentiation or Fusion?
Herausgegeben von Dr. Udo Diedrichs, Dr. Anne Faber,
Dipl.-Vw. Funda Tekin und Dr. Gaby Umbach
2011, 445 S., brosch., ISBN 978-3-8329-6195-4
(Reihe Europäische Schriften, Bd. 89)

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Die Zukunft Europas: Für eine demokratische und soziale EU

Die Herausforderungen der Zukunft sind nicht ohne eine starke Europäische Union zu lösen. In diesem Buch wird einerseits erläutert, warum sie Herausforderungen wie der Wirtschaftskrise, Klimawandel und sozialer Ungleichheiten noch nicht gewachsen ist, andererseits skizziert es eine Vision für eine soziale und demokratische EU. Es wird erläutert, wie Entscheidungen in der Europäischen Union entstehen und welche Akteure dabei eine besondere Rolle spielen. Als zukünftige Eckpfeiler eines demokratischen europäischen Bundesstaates werden ein mächtigeres Europäisches Parlament, eine echte europäische Regierung und eine europäische Bürgergesellschaft genannt. Aufgezeigt wird, wie durch europäische Mindeststandards, eine aktivere europäische Arbeitsmarktpolitik, bessere soziale Integration und eine stärkere Finanzmarktkontrolle ein soziales Europa entstehen kann. Europa muss weiterhin ein Vorbild für den Klimaschutz bleiben, indem es den Anteil erneuerbarer Energien auf 100% anhebt, kohlenstofffreie Mobilität ermöglicht und ein internationales Klimaabkommen voranbringt. Schließlich muss die EU zu einer internationalen Friedensmacht werden und Multipolarität mitgestalten.

Das Werk ist Teil der Reihe Europäische Schriften, Band 88.

Die Zukunft Europas
Für eine demokratische und soziale EU
Von Jo Leinen, MdEP, Jan Kreutz
2011, 201 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-6216-6

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Böttger, Katrin: Die Entstehung und Entwicklung der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Akteure und Koalitionen

Die vorliegende Studie untersucht die Entstehung der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP) im Aushandlungsprozess zwischen Akteuren Brüsseler Institutionen und mitgliedstaatlichen Koalitionen unter Vermittlung der Europäischen Kommission. Hierbei zeigt sich, wie in den letzten zehn Jahren ein neues außenpolitisches Instrument der EU entstanden ist, mit welchem sie die Erweiterung und deren Erfolge zu ergänzen versucht.
Die Studie legt einen Fokus auf die Interessen, Normen und Werte, welche dem Handeln der Akteure zugrunde liegen. Zudem beschreibt sie mit Hilfe des Advocacy-Koalitionsansatzes wie Mitgliedstaaten und EU-Institutionen im Verlauf des Policy-Zyklus interagieren. Hierbei greift sie auf zahlreiche Interviews mit Entscheidungsträgern zurück. Es wird deutlich, dass die EU der Antwort zu der Frage, wie sie ihre Rolle als kollektiver Akteur definieren möchte, einen Schritt näher gekommen ist.

Forschungsschwerpunkte der Autorin, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Politik in Berlin tätig ist, sind neben der Europäischen Nachbarschaftspolitik die EU-Erweiterungsprozesse und die Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Europa.     

Böttger, Katrin: Die Entstehung und Entwicklung der Europäischen Nachbarschaftspolitik. Akteure und Koalitionen
Europäische Schriften, Bd. 87,
Nomos Verlag, Baden-Baden 2010, 200 S.                      ISBN 978-3-8329-5185-6
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Rezension beim Portal für Politikwissenschaft.


Mathias Jopp/Peter Schlotter (Hrsg.): Kollektive Außenpolitik - Die Europäische Union als internationaler Akteur

"Wirtschaftlicher Riese, politischer Zwerg, militärischer Wurm" " das sind die wenig schmeichelhaften Bezeichnungen für die weltpolitische Rolle der Europäischen Union. Kann eine Union von 27 Ländern überhaupt eine gemeinsame Außenpolitik betreiben, die mehr ist als die Addition einiger sich zufällig überschneidender außenpolitischer Interessen" Muss die EU nicht notwendigerweise mit mehreren Zungen reden und uneinheitlich handeln" Die Autorinnen und Autoren zeigen in ihren Studien, dass das verbreitete Bild einer in der Außenpolitik zerstrittenen EU keineswegs durchgängig der Realität entspricht. Zwar kommen in einzelnen Fällen überkommene nationale Reflexe zum Tragen und erschweren ein einheitliches EU-Handeln. Doch zeichnen sich selbst hier Lernfortschritte ab und in vielen anderen Bereichen lassen sich klare Konturen einer langfristig sowie strukturell angelegten EU-Außenpolitik unter Nutzung europäischer "soft power" feststellen. Dies betrifft die umfangreiche Vertrags- und Verhandlungspolitik, die Erweiterungspolitik der EU oder die Stabilisierungspolitik auf dem Balkan. Mit den schwindenden Möglichkeiten der einzelnen Mitgliedstaaten, die Globalisierung und das Weltgeschehen zu beeinflussen, bewegt sich die EU in ihren Außenbeziehungen unzweifelhaft auf die Herausbildung einer kollektiven Akteursqualität zu.

Mathias Jopp/Peter Schlotter (Hrsg.):
Kollektive Außenpolitik - Die Europäische Union als internationaler Akteur
2007, 397 S., brosch., 49,- EURO, ISBN 978-3-8329-2910-7
(Europäische Schriften, Bd. 86)
Mit Beiträgen von Annegret Bendiek, Matthias Dembinski, Mathias Jopp, Alexandra Krause, Holger Moroff, Jan Reckmann, Alexander Reichwein, Elfriede Regelsberger, Sammi Sandawi, Peter Schlotter.


Amelie Kutter/Vera Trappmann (Hrsg.): Das Erbe des Beitritts. Europäisierung in Mittel- und Osteuropa

Der Beitritt zur Europäischen Union hat prekäre Entwicklungen der postkommunistischen Transformation verstärkt und gleichzeitig neue Herausforderungen für die mittel- und osteuropäischen Gesellschaften geschaffen. Der Band bilanziert anhand von jüngsten empirischen Arbeiten kritisch die Prägungen des Beitrittsprozesses für kollektive Identitätsbildung, Partizipation und Zivilgesellschaft, sowie Wohlfahrtsentwicklung und wirtschaftliche Restrukturierung. Konzeptionelle Beiträge befassen sich mit der Erweiterungspolitik, den Rückwirkungen für die EU15, den Europäisierungsmechanismen und den fehlenden Voraussetzungen für eine Europäisierung in den Ländern Mittel- und Osteuropas (MOE). In ihrem Einleitungsbeitrag führen die Herausgeberinnen die unterschiedlichen Perspektiven der involvierten Disziplinen (Politikwissenschaften, Soziologie, Ethnologie und Ökonomie) für die Analyse des Europäisierungsprozesses in MOE zusammen.

 

Amelie Kutter/Vera Trappmann (Hrsg.):
Das Erbe des Beitritts. Europäisierung in Mittel- und Osteuropa.
2006, 389 S., brosch., 59," EURO, ISBN 978-3-8329-1940-5
(Europäische Schriften, Bd. 85)


Daniel Göler: Deliberation - Ein Zukunftsmodell europäischer Entscheidungsfindung?

Die bei Regierungskonferenzen vorherrschende Verhandlungslogik des intergouvernementalen Bargainings gilt als eine der Hauptursachen für den europäischen Reformstau. Mit dem Konvent zur Zukunft Europas wurde das Experiment gewagt, die notwendigen Veränderungen nicht mehr allein Regierungsvertretern zu überlassen, sondern auch nationale Parlamentarier sowie Mitglieder der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments einzubeziehen. Die vorliegende Studie untersucht die Auswirkungen dieses neuartigen Gremiums "Konvent" und der Erweiterung des Akteurkreises auf die Interaktionsprozesse und Entscheidungsformen. Hierbei wird gezeigt, dass die Beratungen in weiten Bereichen dem Interaktionsmodus der Deliberation entsprachen. Damit hat sich - ungeachtet des vorläufig gescheiterten Verfassungsvertrages -gezeigt, dass entsprechende institutionelle Arrangements in der Lage sind, die häufig als Hemmschuh einer effektiven Entscheidungsfindung wirkenden Bargaining-Prozesse auf europäischer Ebene zu durchbrechen. Dies könnte ein wichtiger Ansatzpunkt sein, die Handlungs- und Reformfähigkeit der EU auch in Zukunft sicherzustellen.

Daniel Göler: Analyse der Beratungen des Verfassungskonvents 2002-2003
2006, 378 S.
ISBN 3-8329-1939-2
(Europäische Schriften, Bd. 84)


Mathias Jopp/Saskia Matl (Hrsg.): Der Vertrag über eine Verfassung für Europa - Analysen zur Konstitutionalisierung der EU

Gleichzeitig mit der Ratifizierung des Europäischen Verfassungsvertrags durch den Deutschen Bundestag und den Bundesrat erscheint der von Mathias Jopp und Saskia Matl herausgegebene IEP-Band "Der Vertrag über eine Verfassung für Europa - Analysen zur Konstitutionalisierung der EU" beim Nomos Verlag in Baden-Baden.

Mit dem Verfassungsvertrag ist im Vergleich zu den bisherigen Reformen in den Achtziger- und Neunzigerjahren die umfassendste und geschlossenste Neuordnung des politischen Systems der EU gelungen, die auf Jahre hinaus Orientierungs- und Fixpunkt im europäischen Integrationsprozess sein wird. Der vorliegende Band bietet neben einer integrationspolitischen Einordnung des Verfassungsvertrags eine vollständige Analyse der Neuordnung von Institutionen, Kompetenzen, Verfahren und Politiken der EU durch renommierte Experten aus Wissenschaft und Politik.

Das Institut für Europäische Politik hat den Verfassungsgebungsprozess der Europäischen Union von Beginn an begleitet. Der Band steht in der Tradition der Veröffentlichungen des IEP zu den vergangenen Vertragsrevisionen ("Die Reform der Europäischen Union", hrsg. von Jopp/Schmuck 1996; "Die Europäische Union nach Amsterdam", hrsg. von Jopp/Maurer/Schmuck 1998; "Das Vertragswerk von Nizza und die Zukunft der Europäischen Union", hrsg. von Jopp/Lippert/Schneider 2001) und baut auf die zahlreichen Beiträge sowohl in der Vierteljahreszeitschrift integration als auch im Rahmen des Projekts "Welche Verfassung braucht Europa"" auf, das das IEP zusammen mit der ASKO EUROPA-STIFTUNG durchführt.

Der Vertrag über eine Verfassung für Europa
Analysen zur Konstitutionalisierung der EU
Hrsg.: Jopp/Matl
563 S., Broschiert, ISBN 978-3-8329-1430-1

Nomos, Baden-Baden 2005.Das Buch ist zum Preis von 69 Euro im Buchhandel erhältlich oder undefineddirekt zu bestellen bei Nomos Verlag.


Barbara Lippert / Gaby Umbach: The Pressure of Europeanisation

The Pressure of Europeanisation
From post-communist state administrations to normal players in the EU system

Barbara Lippert, Gaby Umbach

2005, 203 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-1230-7


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Hartmut Marhold (Hrsg.): Europa auf dem Weg zur Verfassung

Die Annahme einer europäischen Verfassung ist von großer Bedeutung für die Zukunft der Europäischen Union. Grundlage für den jetzt vorliegenden Text ist der Entwurf des Europäischen Konvents, der unter der Ägide des Konventspräsidenten Valéry Giscard d"Estaing verfasst wurde. Die vorliegenden Texte sind Zeugnisse des politischen Handelns und einer Kommunikationspolitik des Konventspräsidenten, der zum Ziel hatte, den Konvent mit der Verabschiedung einer europäischen Verfassung zum Erfolg zu führen. Es geht dem Herausgeber dabei in erster Linie darum, Einblicke in das europapolitische Denken Giscards während des Konvents zu geben. Der Herausgeber: Dr. Hartmut Marhold ist Generaldirektor des CIFE (Internationales Zentrum für europäische Bildung) in Nizza, Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln und Mitglied des Kuratoriums des IEP.

Hartmut Marhold (Hrsg.): Europa auf dem Weg zur Verfassung
Valéry Giscard d'Estaings Reden und Beiträge als Präsident des europäischen Verfassungskonvents

2004, 151 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-1017-4

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Elfriede Regelsberger: Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU (GASP)

Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union (GASP) trägt seit Beginn der neunziger Jahre wesentlich zur Herausbildung einer kollektiven europäischen Rolle im internationalen Geschehen bei. Der Band analysiert zum einen die rechtlichen Grundlagen der GASP und ihre Fortschreibung seit dem Vertrag über eine Europäische Union von Maastricht bis zur Reformdebatte im Europäischen Konvent und in der Regierungskonferenz 2003. Zugleich erfolgt eine Darstellung der tatsächlichen Nutzung der konstitutionellen Angebote mit besonderem Augenmerk auf Akteure, Instrumente und Entscheidungsverfahren in der GASP.

Elfriede Regelsberger: Die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik der EU (GASP)
Konstitutionelle Angebote im Praxistest 1993 - 2003
2004, 128 S., Broschiert,
ISBN 978-3-8329-0865-2

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Barbara Lippert (Hrsg.): Bilanz und Folgeprobleme der EU-Erweiterung

Die Erweiterung der Europäischen Union um zehn neue Mitgliedstaaten ist von epochaler Bedeutung für Europa und wird die Integrationsgemeinschaft nachhaltig prägen. Der Band bietet eine Bilanz der EU-Erweiterungspolitik zwischen 1989 und 2004 und eine Analyse zur Europäisierung der Verwaltungen in den Beitrittsländern. Weitere Aufsätze behandeln Folgeprobleme und Herausforderungen für die EU-25 in den zentralen Handlungsfeldern Institutionen und Entscheidungsverfahren, Finanzen, Wirtschaft und Soziales, Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts sowie Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik.

Barbara Lippert (Hrsg.):
Bilanz und Folgeprobleme der EU-Erweiterung, Europäische Schriften 79, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2004, 261 S.
ISBN 3-8329-0864-1

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Aus dem Inhalt:

Bilanz der EU-Erweiterungspolitik und Aspekte der Europäisierung

Barbara Lippert:
Glanzloser Arbeitserfolg von epochaler Bedeutung: eine Bilanz der EU-Erweiterungspolitik 1989-2004

Björn Wagner:
Die Erweiterungspolitik der EU von Straßburg bis Athen: ein kommentierter Überblick über Daten, Dokumente und wissenschaftliche Literatur

Barbara Lippert / Gaby Umbach:
EU-Beitritt als Herausforderung für die Verwaltungen in Mittel und Osteuropa: Uniformer Europäisierungsdruck " individuelle Entwicklungspfade

Nach der Erweiterung: Folgeprobleme und Herausforderungen in ausgewählten Handlungsfeldern

Mathias Jopp / Saskia Matl:

Die Reform der Institutionen und Verfahren " Ist die Europäische Union "fit" für die Erweiterung"

Christian Weise:

Agenda 2007 " Kosten und Finanzierung der erweiterten Europäischen Union

Michael Dauderstädt:
Wachstum und Verteilung in der erweiterten Europäischen Union

Jörg Monar:
Der Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts in der erweiterten Union

Mathias Jopp / Barbara Lippert / Elfriede Regelsberger:
Europäische Außen und Sicherheitspolitik nach der Erweiterung " politische und institutionelle Herausforderungen und Lösungsansätze

| Letzte Aktualisierung: 26.01.2012