bisherige Projekte

Bitte finden Sie hier eine Übersicht der bereits erfolgreich abgeschlossenen Projekte in unserem Forschungsschwerpuntk "Erweiterung und Nachbarschaft". Eine detailierte Beschreibung öffnet sich nach dem Klick auf den Titel.


Europäisierung von Ministerialverwaltungen in Mittel- und Osteuropa im Prozess von Transformation und Integration

Im Mittelpunkt des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts stand die "Europäisierung" der Ministerialverwaltungen der Staaten Estland, Polen, Slowenien, der Tschechischen Republik und Ungarn (MOE-5) unter den spezifischen Bedingungen der Transformation und der schrittweisen Integration in die EU.

Die politische und politikwissenschaftliche Bedeutung der Themenstellung ergibt sich aus der Grundannahme, dass die Transformation der Staaten Mittel- und Osteuropas und die parallel betriebene Integration dieser Länder in die EU wesentlich von den Ministerialverwaltungen der Beitrittsländer und deren Leistungsfähigkeit beeinflusst werden. Mit Blick auf die Programm-, Vorschlags-, Mitgestaltungs-, Vollzugs- und Koordinierungsfunktion von Ministerialverwaltungen sind diese umfassend und aktiv an der Vertretung der EU-Politik ihres Landes beteiligt.

Es wird davon ausgegangen, dass im Zusammenhang mit den Beitrittsgesuchen und der Implementierung der sogenannten Heranführungsstrategie der EU sowie insbesondere durch die fortschreitenden Beitrittsverhandlungen bereits eine nachhaltige Dynamisierung der administrativen Anpassungsprozesse eingesetzt hat. Diese Entwicklungsschritte von Transformation und Integration haben sich bis zum Beitrittsdatum (2004) weiter verstärkt und stellten daher einen empirisch besonders reichhaltigen Untersuchungsgegenstand dar.

Die Abschlusspublikation erschien im Mai 2005:

Barbara Lippert/Gaby Umbach: The Pressure of Europeanisation: From post- communist state administrations to normal players in the EU system, Europäische Schriften Bd. 82, Nomos, Baden-Baden 2005.


Veröffentlichungen

Projektaktivitäten

 

 

 

 

 

 

 

Projektteam


Institut für Europäische Politik

Dr. Mathias Jopp; Dr. Barbara Lippert
Bundesallee 23
D-10717 Berlin
Tel: +49 - 30 - 88 91 34 - 0
Fax: +49 - 30 - 88 91 34 - 99

Jean-Monnet-Lehrstuhl
Prof. Dr. Wolfgang Wessels; Gaby Umbach, M.A.
Forschungsinstitut für Politische Wissenschaften und Europäische Fragen
Universität zu Köln
Gottfried-Keller-Str. 6
D-50931 Köln
Tel: +49 - 221 - 470 41331 oder +49 - 221- 940 2540
Fax: +49 - 221- 940 2542
E-Mail: ,

 

Projektpartner

Estland: Prof. Dr. Wolfgang Drechsler (Senior expert), Külli Viks (Korrespondentin) Chair of Public Administration and Social Policy, Universität Tartu Polen: Prof. Dr. Nowina Konopka (Senior expert); Prof. Dr. Christian Franck (Senior expert); Dorota Pyszna (Korrespondentin) College of Europe Natolin, Trans European Policy Studies Association (TEPSA) Slowenien: Prof. Marjan Svetlicic (Senior expert); Irena Brinar (Korrespondentin) Faculty of Social Sciences, University of Ljubljana Tschechien: Ing. Petr Pavlik (Senior expert), Ing. Jan Hrích/Mgr. Ladislav Dolezal (Korrespondenten) Centre for European Analyses, Institute of International Relations, Prag Ungarn: Prof. Dr. András Inotai (Senior expert), Krisztina Vida (Korrespondent) Institute for World Economics, Hungarian Academy of Sciences, Budapest


Erweiterung, Europäische Nachbarschaftspolitik und Konsolidierung der Europäischen Union

Forschungsprojekt

Erweiterung, Europäische Nachbarschaftspolitik und Konsolidierung der Europäischen Union

Im Mittelpunkt des von der Otto Wolff-Stiftung geförderten Forschungsprojekts standen die fortlaufende Bewertung der Erweiterungspolitik, politische und institutionelle Anpassungsprozesse der Union sowie die Finanzierung der erweiterten EU. Das Spannungsfeld von Erweiterung und Vertiefung und die Debatten über die Grenzen der Europäischen Union, die sich vor allem an der Mitgliedschaft der Türkei entzünden, aber perspektivisch auch für die Ukraine gelten, bestimmten dabei zunehmend die Forschungsagenda.

Einen zweiten Schwerpunkt bildete die Entwicklung der Beziehungen zwischen der erweiterten EU und dem "größeren Europa". Politisch-strategische Fragen, die institutionell-vertragliche Ausgestaltung der Europäischen Nachbarschaftspolitik als besonderer Typ der Assoziierung sowie der Einsatz von politischen und wirtschaftlichen Instrumenten standen diesbezüglich im Vordergrund.

Die Themenbereiche wurden als Teile des Schwerpunktprogramms "Dialog Europa der Otto Wolff-Stiftung" durch Veranstaltungen, beispielsweise im Rahmen der Studiengruppe "Erweiterung und Konsolidierung der EU" und der Mittagsgespräche des IEP sowie durch Publikationen aufgearbeitet.

Von zentraler Bedeutung für das Projekt war eine europäisch vernetzte Befassung mit den Folgen und Problemen der Erweiterung für die EU und den Fragen der neuen Nachbarschaftspolitik. In diesem Rahmen ist die Zusammenarbeit mit dem TEPSA-Netzwerk (Trans European Policy Studies Association), in dem Europa-Institute aus den 27 EU-Mitgliedstaaten zusammengeschlossen sind, sowie die Mitgliedschaft im Exzellenznetzwerk EU-Consent von großer Bedeutung. In der gemeinsamen Internetpublikation "EU-27 Watch", die vom IEP herausgegeben wird, erfolgte eine regelmäßige Bestandsaufnahme der nationalen Europadebatten, die sich sowohl mit Fragen der Vertiefung und Politikreformen als auch mit der Fortsetzung der Erweiterungspolitik und der Europäischen Nachbarschaftspolitik befasst. Mit diesem Projekt wurde die erfolgreiche Internetpublikation von IEP und TEPSA "Enlargement/Agenda 2000-Watch" fortgesetzt.

Das Projekt war Teil des Schwerpunktprogramms "Dialog Europa der Otto Wolff-Stiftung". Es schloss an das vorangangene Forschungsprojekt "Die EU-Mitgliedschaft mittel- und osteuropäischer Staaten: Probleme, Perspektiven und Strategien der Erweiterung" an. Seit 2008 wird die Forschung im Projekt "Die Beziehungen der Europäischen Union zu den östlichen Nachbarn " zwischen Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik" fortgeführt.


Publikationen
Projektaktivitäten




Projektteam:
Dr. Barbara Lippert
Prof. Dr. Mathias Jopp

 


IEP-Monitor "20 Jahre Neues Europa"

Das von den KSZE-Staaten 1990 in der Charta von Paris ausgerufene "neue Europa" ist, bald 20 Jahre später, ein noch unvollendetes Projekt. Mit der Osterweiterung von 2004/2007 hat die Europäische Union zwar einen konstitutiven Beitrag zur Neuordnung und Wiedervereinigung des Kontinents geleistet. Sie wird jedoch in den nächsten Jahren strategische Antworten geben und Weichenstellungen im Hinblick auf die Fortsetzung und Überarbeitung der Erweiterungspolitik sowie die konzeptionell und praktisch noch unausgereifte Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) vornehmen.

Der IEP-Monitor 20 Jahre Neues Europa widmet sich den Themenfeldern EU-Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP). Präsentiert werden v.a. Studien, Forschungsergebnisse und andere Aktivitäten des IEP, das seit Ende der 1980er Jahre kontinuierlich zu diesen Themenfeldern arbeitet. 20 Jahre Neues Europa ist Teil des von der Otto Wolff-Stiftung geförderten Programms Dialog Europa der Otto Wolff-Stiftung.

Ziel dieses IEP-Portals ist die Vermittlung zentraler Forschungsergebnisse zur EU-Erweiterung und ENP sowie die laufende und übersichtliche Präsentation und Zusammenfassung von Publikationen und Beiträgen aus IEP-Publikationen wie der Vierteljahreszeitschrift integration und der Online-Publikation EU-25/27 Watch der Netzwerke TEPSA und EU-CONSENT sowie anderer Partner.

 

 
Publikationen
Hier finden Sie Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Politik und von Partnerinstituten, die sich mit dem Thema befassen.

Netzwerke
Diese Seite stellt die Netzwerke TEPSA und EU-Consent und sowie Partnerinstitute vor, die am IEP-Monitor 20 Jahre Neues Europa mitwirken.

Veranstaltungen
Diese Seite listet relevante Konferenzen, Seminar, Mittagsgespräche und weitere Veranstaltungen auf.

Links
Die Linksammlung verweist auf weiterführende Internetseiten und Online-Publikationen.

 


| Letzte Aktualisierung: 26.01.2012