Energiekonferenz "Energy security in an uncertain World: a German-Italian view"
Die italienische Botschaft in Deutschland, die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, der Bundesverband der Deutschen Industrie, das deutsche nationale Komitee des Weltenergierates und das Institut für Europäische Politik im Rahmen des IEP/AES-Projekts über effiziente europäische Politik organisierten am 5.-6. Oktober 2006 ein Seminar über Energiesicherheit mit dem Titel “Energy security in an uncertain World: a German-Italian view”.
An dem Seminar, das in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens beim Bund stattfand, nahmen Vertreter der Regierungen Italiens und Deutschlands, der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, der Europäischen Kommission und der Internationalen Energieagentur teil. Darüber hinaus gaben der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, und der italienische Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Pierluigi Bersani, am Donnerstag, dem 5. Oktober, um 10 Uhr eine Einführung zum Thema.
Bei dem Seminar waren zahlreiche wichtige Repräsentanten aus der Energiewirtschaft und der verarbeitenden Industrie Italiens und Deutschlands anwesend. Der Präsident der ENEL, Paolo Gnudi, der ENI-Vorstandschef Paolo Scaroni, der Vorstandsvorsitzende von Vattenfall Europe, Dr. Klaus Rauscher, die stellvertretende Präsidentin der Confindustria Emma Marcegaglia und BDI- Präsidialmitglied Dr. Ing. Gernot Schäfer haben am Donnerstag gemeinsam mit der Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen Christa Thoben an einem runden Tisch zur Zukunft der Energiepolitik in Europa teilgenommen. Nach dieser thematischen Einführung folgten im Laufe der beiden Seminartage spezifische Sitzungen zu den unterschiedlichen Problematiken.
Die Begegnung bot eine informelle Gelegenheit für einen italienisch-deutschen Austausch zu den folgenden Themen:
a) Entwicklungsperspektiven für eine Energiepolitik im europäischen Umfeld mit Blick auf die Versorgungssicherheit und die Vervollständigung des Binnenmarktes;
b) Untersuchung der Positionen, die in Italien und Deutschland von der betroffenen Industrie zur Gestaltung der Energiepolitik auf nationaler und europäischer Ebene zum Ausdruck gebracht werden;
c) Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit zwischen italienischen und deutschen Unternehmen im Bereich der energetischen Forschung.
Pierluigi Bersani, italienischer Wirtschaftsminister sagte in seiner Rede „Europa muss mit einer Stimme gegenüber den Herstellerländern von Energie sprechen“. Dabei setze Italien auch auf die deutsche Ratspräsidentschaft. Minister Breuer wies in seiner Eröffnung auf die energetisch vorbildliche Bauweise der Landesvertretung mit Mikrogasturbine, Photovoltaikanlage und energiesparender Kühlung hin. Auch die zahlreichen persönlichen Kontakte zwischen Ministerpräsident Rüttgers und seinen italienischen Kollegen Romano Prodi hob er hervor.






