<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Aktuelle Neuigkeiten aus dem IEP Berlin</title>
		<link>http://www.iep-berlin.de/</link>
		<description>Hier finden Sie die aktuellen Neuigkeiten aus dem Institut für Europäische Politik Berlin als RSS-FEED</description>
		<language>de</language>
		<image>
			<title>Aktuelle Neuigkeiten aus dem IEP Berlin</title>
			<url>http://www.iep-berlin.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.iep-berlin.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>Hier finden Sie die aktuellen Neuigkeiten aus dem Institut für Europäische Politik Berlin als RSS-FEED</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Mon, 06 May 2013 16:11:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Einladung zum Mittagsgespräch</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/938.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1064&#38;cHash=373178cd88a7f9364d33180328884c09</link>
			<description>Der Leiter der Europaabteilung des Auswärtigen Amtes, MD Michael CLAUSS,  spricht zum Thema:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, 29. Mai 2013, 12.30-14.00 Uhr (ab 12.00 Uhr Imbiss). Ort: Vertretung des Saarlandes beim Bund, In den Ministergärten 4, 10117 Berlin.<br /><br />Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 27.5.2013 mit beigefügtem <link fileadmin/website/07_mig/MIG_2013/Anmeldeformular_29.05.13.doc>Faxformular</link> oder per E-Mail bei uns an: <link info@iep-berlin.de - email "Email an"><img alt="undefined" src="fileadmin/templates/icons/icon_mailto.gif" />info@iep-berlin.de</link>.]]></content:encoded>
			<category>MIG 2013</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 16:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung zum Mittagsgespräch</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/938.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1063&#38;cHash=243bad2907d25a4c3c0fd145b4bca315</link>
			<description>Jo LEINEN MdEP, Präsident der Europäischen Bewegung International (EMI) spricht zum Thema:...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Veranstaltung findet statt am <b>Dienstag, 28. Mai 2013, 12.30-14.00 Uhr</b> (ab 12.00 Uhr Imbiss).
Ort: Europäisches Haus, Unter den Linden 78, 10117 Berlin.<br /><br />Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 27.5.2013 mit beigefügtem <link fileadmin/website/07_mig/MIG_2013/Anmeldeformular_28.05.13.doc>Faxformular</link> oder per E-Mail bei uns an: <link info@iep-berlin.de - email "Email an"><img alt="undefined" src="fileadmin/templates/icons/icon_mailto.gif" />info@iep-berlin.de</link>.<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>MIG 2013</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 02 May 2013 16:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IEP-Mittagsgespräch mit Elmar Brok, MdEP, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/938.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1062&#38;cHash=adbaec7bf3ced98a6ba159e3ebacb814</link>
			<description>„Die Europäische Union vor neuen Herausforderungen: Transatlantischer Frei-handel, intensivierte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify">Am 15. April 2013 referierte vor ca. 200 Teilnehmern Elmar Brok, MdEP, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments, zur geplanten transatlantischen Freihandelszone, der intensivierten Nachbarschaftspolitik und der EU-Krisenintervention. Er unterstrich bei dieser Gelegenheit mit Blick auf einige interessante Entwicklungen in den EU-Außenbeziehungen, wie wichtig es für die Regierungen der Mitgliedstaaten sei, die positiven Aspekte der EU mehr herauszustreichen. Dies gelte für die Außenbeziehungen genauso wie für die innere Krise der EU. Mit den neuen Instrumenten zur Bewältigung der Krise in der Eurozone und den neuen Haushalts- und Überwachungsverfahren habe man auf europäischer Ebene mehr erreicht als es für die zentralstaatliche Ebene im deutschen Föderalismus der Fall sei. Dies müsse viel deutlicher in der Öffentlichkeit kommuniziert werden. Hinsichtlich der aktuellen Bewältigung der Zypernkrise betonte er, dass alle Mitgliedstaaten der EU gleichwertig seien. Zypern müsse deshalb eindeutig unterstützt werden. Auf keinen Fall dürfe ein Staat, der in Schwierigkeiten geraten sei, nicht gerettet werden, weil er wirtschaftlich zu unbedeutend sei. Dies steigere nur das Misstrauen zwischen den Mitgliedstaaten und gefährde den europäischen Binnenmarkt. </p>
<p style="text-align:justify">Zum Projekt einer transatlantischen Freihandelszone führte Brok aus, dass die EU mit 27–28 Prozent den größten Anteil am Welt-BIP habe. Auch was die Staatsverschuldung angehe, stehe die EU bei weitem besser da als etwa Japan oder die USA. Man könne demnach mit viel Selbstvertrauen in die Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen gehen. Wichtig sei es, nach dem Bericht der High-Level Group im Sommer dieses Jahres mit den Verhandlungen zu beginnen, auch wenn diese in den Bereichen Normen und Standards oder Landwirtschaft nicht einfach würden. Aber alleine die tarifären Handelshemmnisse machten noch 10 Prozent des gemeinsamen Handels aus und könnten vollständig abgebaut werden. Eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) würde für die EU jährlich ein zusätzliches Wachstum von 0,5 Prozent und einen Anstieg des EU-BIP um 86 Mrd. Euro bedeuten. Ein solcher schwergewichtiger Wirtschaftsraum mit 800 Mio. Konsumenten würde nahezu die Hälfte des Welt-BIP auf sich vereinigen und dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen. </p>
<p style="text-align:justify">Kritisch äußerte sich Brok zur Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP), die nicht gut funktioniere. In der östlichen Dimension würden die EU-Mitgliedstaaten die Integrationskonkurrenz mit Moskau, dessen imperiale Bestrebungen langsam greifen würden, völlig unterschätzen. Von demokratischer Reformpolitik in den östlichen Partnerstaaten könne kaum gesprochen werden und das vergangene Jahrzehnt sei in dieser Hinsicht praktisch verlorene Zeit. </p>
<p style="text-align:justify">Das bereits ausgehandelte Assoziierungsabkommen mit der Ukraine sei ein wichtiger Baustein für die Entwicklung der künftigen Beziehungen zwischen der EU und diesem Land, aber es könne nur unterzeichnet und ratifiziert werden, wenn Kiew nicht gleichzeitig auf das Angebot einer Freihandelszone mit Moskau eingehe. Freihandel in beide Richtungen schließe sich aus. In der Süddimension der ENP sei noch vieles in den arabischen Staaten im Umbruch. Ein Problem bestehe nach wie vor in den nationalen Reflexen der Europäer, statt wirklich gemeinsam vorzugehen. Vorschlägen, die darauf zielten, der Hohen Vertreterin die ENP vollständig zu übertragen, erteilte Brok mit dem Hinweis eine Absage, dass Bereiche, die schon einen relativ hohen Grad an Vergemeinschaftung aufwiesen, nicht wieder vollständig reintergou-vernementalisiert werden sollten.</p>
<p style="text-align:justify">Andererseits unterstrich Brok nachdrücklich die Notwendigkeit eines Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD). Dieser stecke zwar immer noch in den Kinderschuhen und es gebe nach wie vor Spannungen zwischen Kommission und EAD. Zudem diskutierten die PSK-Botschafter zu lange und die Beschlussfindung leide am Einstimmigkeitsprinzip. Dennoch glaube er an die langfristige Erfolgsgeschichte des EAD. In keinem Land der Erde sei es gelungen, innerhalb von zwei bis drei Jahren den Aufbau eines Auswärtigen Dienstes erfolgreich zu bewerkstelligen. Er plädierte deswegen dafür, die Überprüfung des EAD und seiner Funktionsmechanismen wie auch der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik abzuwarten und der Entwicklung der Strukturen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik längerfristig eine Chance zu geben. </p>
<p style="text-align:justify">Hinsichtlich der EU-Krisenintervention und der GSVP bedauerte Brok, dass die Verstärkte Zusammenarbeit (VZ) und die Ständige Strukturierte Zusammenarbeit (SSZ) bislang nicht genutzt würden. Das französische Handeln in Mali sei richtig und wichtig gewesen, auch die Unterstützung durch andere Mitgliedstaaten inklusive Deutschlands. Weniger gut sei die Tatsache, dass die Trainingsmission der EU in Mali bereits im letzten Herbst beschlossene Sache gewesen sei und erst jetzt realisiert werde. Dabei sei die EU besonders gut bei Ausbildung und Training lokaler Ordnungs- und Peace-keeping-Kräfte. In Somalia verlaufe die Trainingsmission EUTM erfolgreich. Gleiches gelte für die Atalanta-Mission zur Bekämpfung der Piraterie vor der Küste Somalias. </p>
<p style="text-align:justify">Insgesamt sei es wichtig, so Brok, nach der Schaffung von Stabilisierungsinstrumenten und fiskalischen Reformen zur Bewältigung der Krise in der Eurozone wieder Energie in die Gestaltung der EU-Außenbeziehungen zu investieren. Die Neuordnung der Welt vollziehe sich in den kommenden zwei bis fünf Jahren und die Weltentwicklung warte nicht auf Europa, auch wenn es große Erwartungen seitens der USA und anderer Länder und Regionen wie etwa des ASEAN gegenüber Europa gebe. </p>]]></content:encoded>
			<category>MIG 2013</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 15:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Expertentagung „Europa und die USA – Strategische Partner für die Zukunft?“</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/986.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1060&#38;cHash=bb2f74295a1a465b470fbee50450a00a</link>
			<description>Vom 6. bis 8. März 2013 hat das Institut für Europäische Politik in Zusammenarbeit mit der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vom 6. bis 8. März 2013 hat das Institut für Europäische Politik in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung und der ASKO EURPA-STIFTUNG zur Konferenz „Europa und die USA – Strategische Partner für die Zukunft“ nach Wildbad Kreuth geladen. Im Rahmen dieser Expertentagung haben ausgewiesene und renommierte Wissenschaftler und Stakeholder die Bedeutung der transatlantischen Gemeinschaft bei der Steuerung und dem Management globaler Probleme, wie der Energiesicherheit und den Aufständen in der arabischen Welt, diskutiert. Hierbei spielten die Fragen nach der Führungsrolle von Europa und den USA sowie die gerade auf den Weg gebrachte Idee der Transatlantischen Handels und Investitionspartnerschaft eine besondere Rolle. Für einen ausführlicheren Bericht siehe bitte <link http://www.hss.de/politik-bildung/themen/themen-2013/europa-und-die-usa-strategische-partner-fuer-die-zukunft.html - web "Externer Link zur Website"><img alt="undefined" src="fileadmin/templates/images/ico_web.gif" />hier</link>.]]></content:encoded>
			<category>WV 2013</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 13:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Online-Studiengang EU-Zentralasien wird fortgesetzt</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/876.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1056&#38;cHash=12b15abbd9c420aae8a3825233e7b411</link>
			<description>Nachdem im ersten Jahrgang 25 Absolventen den Masterstudiengang „Studies on the EU and Central Asia...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dank der freundlichen Förderung durch die VolkswagenStiftung und mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung aus dem Programm für Lebenslanges Lernen „Jean Monnet“ der Europäischen Kommission kann erneut 30 jungen Akademikern und Berufstätigen aus Afghanistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und der chinesischen Region Xinjiang sowie der indischen Region Kaschmir ein Studienplatz im Masterstudiengang „Studies on the EU and Central Asia in the International System“ angeboten werden. Das Programm wird mit dem ersten Semester im August 2013 beginnen und mit den Abschlussprüfungen im März 2015 enden.<br /><br />&nbsp;<br /><br />Weitere Informationen zum Programm und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter <link http://www.eucais.org/ - web "Externer Link zur Website"><img alt="undefined" src="fileadmin/templates/images/ico_web.gif" />www.eucais.org</link>. ]]></content:encoded>
			<category>EUCAIS</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 11:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heft 1/2013 der integration erschienen</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/integration_1_20130.html</link>
			<description>Im aktuellen Heft der integration wird die neu ausgerichtete Europapolitik Frankreichs unter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im aktuellen Heft der integration wird die neu ausgerichtete Europapolitik Frankreichs unter François Hollande analysiert. Des Weiteren untersucht ein Beitrag das aktuelle Krisenmanagement der EU mit Blick auf Formen differenzierter Integration. Das gegenwärtige Gesetzgebungsverfahren zur europäischen Kohäsionspolitik (2014-2020) stellt einen weiteren Schwerpunkt dar. Thema ist zudem der Fiskalföderalismus in Deutschland und den USA im Vergleich zur EU. Eine Sammelrezension ist der wissenschaftlichen Analyse der ENP gewidmet. Der AEI berichtet von zwei Tagungen über die EU-Arktispolitik sowie zu einem solidarischen und soliden Europa.]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 15:56:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erste Jahrestagung des deutsch-portugiesischen Forums in Lissabon findet großen Anklang</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/988.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1042&#38;cHash=7e0703c42a02e7ce37e2fb8587467e80</link>
			<description>Am 24. und 25. Januar fand die erste Jahrestagung des deutsch-portugiesischen Forums in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das deutsch-portugiesische Forum ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, die vom Instituto Português de Relações Internacionais (IPRI-UNL), der Calouste Gulbenkian Stiftung in Lissabon und dem Institut für Europäische Politik (IEP) in Berlin koordiniert und getragen wird. Als Plattform steht das bilaterale Forum allen gesellschaftlichen Gruppen offen und soll sich zu einer wichtigen Institution des gesellschaftlichen Dialogs zwischen Portugal und Deutschland entwickeln, die den Gedanken- und Erfahrungsaustausch zwischen Experten aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft fördert. Sachlichkeit und parteipolitische Ausgewogenheit gehören zu den Grundprinzipien des Forums.<br /><br />Besonderer Dank für die ausgezeichnete Zusammenarbeit gilt dem Instituto Português de Relações Internacionais (IPRI-UNL), der Calouste Gulbenkian Stiftung sowie der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Portugal, der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa und dem Goethe-Institut in Lissabon für die vielfältige Hilfe und Unterstützung bei der Vorbereitung des Forums. Ganz besonderer Dank gilt auch dem Auswärtigen Amt für die Förderung des Forums, ohne die seine Durchführung nicht möglich gewesen wäre.<br /><br />Im Zentrum der Diskussionen des ersten Forums standen gemeinsame Lösungen und Antworten auf die derzeitige Krise sowie Perspektiven der deutsch-portugiesischen Partnerschaft. In ihren Begrüßungen betonten Helmut Elfenkämper (Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Portugal), Dr. Artur Santos Silva (Präsident der Gulbenkian Stiftung), Prof. Dr. Nuno Severiano Teixeira (Direktor des IPRI-UNL) und Prof. Dr. Mathias Jopp (Direktor des IEP) die Bedeutung der deutsch-portugiesischen Beziehungen. Insbesondere die zahlreichen Besuche deutscher Entscheidungsträger, Bundestagsabgeordneter&nbsp; und der Kanzlerin in Portugal spiegelten dies wider.<br /><br />Der portugiesische Außenminister Paolo Portas ging in seiner Rede auf die wechselseitigen Abhängigkeiten Deutschlands und Portugals ein, die „Win-Win-Situationen“ für beide Länder schaffen sollten. Gleichzeitig warnte Portas vor einer Nord-Süd-Spaltung Europas, die dem europäischen Friedensprojekt schweren Schaden zufügen könne.<br /><br />Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle bezeichnete die aktuelle Krise als eine Bewährungsprobe für das europäische Lebensmodell. Dabei setze die deutsche Politik nicht allein auf Sparmaßnahmen: Solidarität und Wachstum müssten Hand in Hand gehen, um das Vertrauen in Europa wieder zu stärken, da es keine Alternative zu einem vereinten Europa gebe.<br /><br />Das erste Panel beschäftigte sich im Anschluss an die Ansprachen der Außenminister mit der Rolle Portugals und Deutschlands zwischen Krisenmanagement und Solidarität und thematisierte u.a. Konstruktionsfehler der Wirtschafts- und Währungsunion, Strategien zur Überwindung der Krise im Euroraum sowie nationale Lösungsansätze, von denen der jeweils andere Staat lernen könnte. <br /><br />Die neue transpazifische Ära sowie die Herausforderung der EU durch neue aufstrebende Mächte wurden von den Teilnehmer/innen des zweiten Panels thematisiert. Die Frage nach den Antworten der EU auf den globalen Wandel und den weiteren dazu notwendigen institutionellen Reformen bot ausreichend Diskussionsstoff.<br /><br />Der zweite Konferenztag begann mit einer Expertenrunde zum Thema „Portugal und Deutschland: Partner auf dem Weg zu ökonomischer Innovation und besserer Wettbewerbsfähigkeit in einer globalisierten Welt.“ Diskutiert wurde, auf welchen Feldern die beiden Länder besser zusammenarbeiten könnten und welche Vorteile und Kompetenzen die Partnerschaft beider Länder ausmachen würden.<br /><br />Im letzten Panel des bilateralen Forums zur Zukunft Europas herrschte große Einigkeit, dass erneuter Reformbedarf in der EU bestehe. Dieser müsse, so Jo Leinen, Europaabgeordneter der SPD und Vorsitzender der Europäischen Bewegung International, in naher Zukunft durch eine weitere Reformrunde aufgearbeitet werden, um die Legitimität des Integrationsprojektes wieder zu stärken. Europa müsse den Bürgern näher gebracht werden, mit dem Ziel, dass die Union insbesondere in den Krisenländern nicht nur für harte Sparpolitik stünde, sondern für ein inkludierendes soziales Friedensprojekt.<br /><br />Das deutsch-portugiesische Forum endete mit den Abschlussreden des ehemaligen EU-Kommissars Antonio Vitorino und Professor Dr. Werner Weidenfelds. Letzterer unterstrich in seiner Rede die Bedeutung von Narrativen, um die EU zu legitimieren. Heute spiele insbesondere das Narrativ von Europa als globaler Akteur eine wichtige Rolle. Die Herausforderung der EU bestünde nun darin, diesen Erwartungen gerecht zu werden. Wenn die gegenwärtige Krise überwunden und das Institutionensystem der EU reformiert seien, werde die Außenpolitik das „Megathema“.<br /><br />Insgesamt wurde das erste deutsch-portugiesische Forum allerseits positiv und als wichtiger Beitrag zu einem besseren Verständnis und einer vitaleren Kommunikation in den bilateralen Beziehungen der beiden Länder aufgefasst. Das Forum soll im nächsten Jahr durch die zweite Jahrestagung in Berlin fortgesetzt werden.

<link fileadmin/website/08_Veranstaltungen/Deutschland_Portugal/Programme2013.pdf>Programm</link>
Ann-Sophie Gast und Julian Plottka]]></content:encoded>
			<category>Deutsch-Portugiesisches Forum</category>
			<category>WV 2013</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 17:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Panel zur Europäischen Bürgerinitiative auf der ECPR General Conference in Bordeaux vom 4. bis 7. September 2013</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/956.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1033&#38;cHash=16dd4b4b5bffd87d1899ace329f62f04</link>
			<description>Im Rahmen der 2013 stattfindenden ECPR General Conference in Bordeaux, organisieren Katrin Böttger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Rahmen der 2013 stattfindenden ECPR General Conference in Bordeaux, organisieren Katrin Böttger und Annette Knaut ein Panel zur Europäischen Bürgerinitiative (EBI) mit dem Titel „The European Citizens Initiative: Strengthening European Democracy?“. Das Panel wird als Teil der Sektion „Organised for Influence: Organised Interests in National, European and International Arenas“ durchgeführt und methodologische sowie theoretische Herausforderungen dieses neuen Instruments partizipativer Demokratie auf Unionsebene als eine Form der Agendainitiative diskutieren. 
<ul><li>Der Call for Papers (Deadline 1. Februar 2013) ist <link fileadmin/website/08_Veranstaltungen/CfP_-_EBI_Panel_ECPR_General_Conference_2013.pdf>hier als PDF abrufbar</link>. </li><li>Das <link http://ecprnet.eu/Events/PanelList.aspx?EventID=5&SectionID=29 - web "Externer Link zur Website"><img alt="undefined" src="fileadmin/templates/images/ico_web.gif" />Abstract </link>des Panels für die ECPR General Conference 2013 kann auf der Internetseite der ECPR abgerufen werden. </li></ul>]]></content:encoded>
			<category>EBI</category>
			<category>Der Wert Europas</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 21 Dec 2012 17:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zweites Treffen der Studiengruppe „Der Wert Europas“</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/959.html?&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=1016&#38;cHash=ab2e34c3f741397f899c201637eaed02</link>
			<description>Nach einem ersten Treffen am 12. Oktober 2012 kam die Studiengruppe zum Thema „Der Wert Europas“ am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach einem ersten Treffen am 12. Oktober 2012 kam die Studiengruppe zum Thema „Der Wert Europas“ am 13. Dezember 2012 erneut zu einem Workshop im Institut für Europäische Politik zusammen. Ziel&nbsp; dieses Expertengremiums ist das Erstellen einer fächerübergreifenden und bürgernahen Bestandsaufnahme des Werts Europas, dargestellt anhand ausgewählter Themen und Politikfelder wie dem Euro und der Unionsbürgerschaft. Das erste Treffen stand ganz im Zeichen der Konzeption der Studie: Grundsätzliche Fragen zum Inhalt und zur Form sowie die Gliederung wurden diskutiert. Gleichzeitig wurde entschieden, weitere Experten als Autoren in die Studiengruppe aufzunehmen. Entsprechend setzt sich die Gruppe aus Mitarbeitern des Instituts für Europäische Politik sowie externen Experten aus den Bereichen Wirtschaft und Recht zusammen.<br /><br />Beim zweiten Treffen wurden die ersten Textentwürfe der Autoren vorgestellt und kommentiert. Die konstruktiven Kommentare und gegenseitigen Anregungen werden nun von den Autoren in die Überarbeitung ihrer Beiträge einfließen.<br /><br />Die fertige Studie wird im Mai 2013 veröffentlicht.&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Der Wert Europas</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 14 Dec 2012 14:26:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Heft 4/2012 der integration erschienen</title>
			<link>http://www.iep-berlin.de/integration_4_2012.html</link>
			<description>Im aktuellen Heft der integration wird die komplexe Differenzierungsrealität im Raum der Freiheit,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Mehr…]]></content:encoded>
			<category>Neuerscheinungen</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Dec 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
<!-- Parsetime: 0ms -->